Pablo Picasso  

Pablo Picasso  

Bacchanal des Minotaurus

Kunsthaus Apolda Avantgarde12. Jan. – 23. März 2014

 

Frauen und Stierkämpfe zählten zu den wichtigsten Inspirationen Pablo Picassos. Unaufhaltsam zog ihn das grausame Spiel um Leben und Tod in seinen Bann – sowohl in der Arena als auch in der Liebe. Denn für Pablo Picasso war der Kampf zwischen den Geschlechtern von ebenso existenzieller Bedeutung wie die Corrida. Seine Arena war das Atelier, in dem er sich der Auseinandersetzung zwischen Mann und Frau stellte und zahllose Bildnisse seiner Geliebten schuf, die er – nicht nur auf der Leinwand – zu beherrschen suchte, indem er sie abbildete und in seine persönliche Welt der Mythen aufnahm.
Mit etwa 130 Werken greift die Ausstellung „Pablo Picasso – Bacchanal des Minotaurus“ – Werke aus dem Kunstmuseum Pablo Picasso Münster“ diese das Leben und das Werk durchziehenden Themen des bekanntesten und bedeutendsten Künstlers des 20. Jahrhunderts auf und bietet gleichzeitig einen repräsentativen Querschnitt durch die Druckgrafik Pablo Picassos, die vor allem in den Jahren 1927 bis 1962 einen dominante Stellung in seinem Werk besaß. Frauen und Stierkämpfe zählten zu den wichtigsten Inspirationen Pablo Picassos. Unaufhaltsam zog ihn das grausame Spiel um Leben und Tod in seinen Bann – sowohl in der Arena als auch in der Liebe. Denn für Pablo Picasso war der Kampf zwischen den Geschlechtern von ebenso existenzieller Bedeutung wie die Corrida. Seine Arena war das Atelier, in dem er sich der Auseinandersetzung zwischen Mann und Frau stellte und zahllose Bildnisse seiner Geliebten schuf, die er – nicht nur auf der Leinwand – zu beherrschen suchte, indem er sie abbildete und in seine persönliche Welt der Mythen aufnahm.
Mit etwa 130 Werken greift die Ausstellung „Pablo Picasso – Bacchanal des Minotaurus“ – Werke aus dem Kunstmuseum Pablo Picasso Münster diese das Leben und das Werk durchziehenden Themen des bekanntesten und bedeutendsten Künstlers des 20. Jahrhunderts auf und bietet gleichzeitig einen repräsentativen Querschnitt durch die Druckgrafik Pablo Picassos, die vor allem in den Jahren 1927 bis 1962 einen dominante Stellung in seinem Werk besaß.
Radierung, Lithografie und Linolschnitt bildeten für Picasso seit den zwanziger Jahren die Möglichkeit, seriell zu arbeiten und ein Motiv einer umfassenden Metamorphose zu unterziehen. Bedeutend sind dabei vor allem die Illustrationen zu Honoré de Balzacs, Novelle Das Unbekannte Meisterwerk (1927-1931) und die berühmte Suite Vollard (1931-1937), aber auch die vielfältigen Porträts seiner Geliebten Marie Thérèse Walter, Françoise Gilot und seiner zweiten Frau Jacqueline Roque. Dabei wechselte er seine Technik mit seinen Frauen: Zu Zeiten Marie Thérèses dominierte die Radierung, in der Zeit mit Françoise widmete er sich der Lithografie und zu Beginn der Ehe mit Jacqueline entdeckte er den Linolschnitt für sich.
Das mächtigste Symbol seiner Zerrissenheit zwischen seinem Bedürfnis nach Liebe und seinem Drang nach Zerstörung wurde der Minotaurus.
Das mythische Mensch-Stier-Wesen, das der griechischen Sage nach in einem Labyrinth festgehalten wurde, verkörperte für Picasso die unzähmbare Naturgewalt des Sexus. Vor allem in den dreißiger Jahren spielen die Atelierszenen und der Minotaurus eine vorherrschende Rolle in Picassos Werk. Es war die Zeit, in der Picasso eine erotisch aufgeladene Beziehung mit Marie Thérèse Walter führte. Doch auch in seinen Beziehungen zu Françoise Gilot (1943-1952) und seiner zweiten Gattin Jacqueline Roque, mit der er von 1954 bis zu seinem Tod im Jahr 1973 zusammen lebte, blieben die griechischen Mythen für Picasso lebendig.

Faune, Kentauren und bacchantische Szenen stehen in dieser Zeit neben eleganten Darstellungen von Pikadores und ästhetisierten Stierkampfszenen bildeten für Picasso seit den zwanziger Jahren die Möglichkeit, seriell zu arbeiten und ein Motiv einer umfassenden Metamorphose zu unterziehen. Bedeutend sind dabei vor allem die Illustrationen zu Honoré de Balzacs, Novelle Das Unbekannte Meisterwerk (1927-1931) und die berühmte Suite Vollard (1931-1937), aber auch die vielfältigen Porträts seiner Geliebten Marie Thérèse Walter, Françoise Gilot und seiner zweiten Frau Jacqueline Roque. Dabei wechselte er seine Technik mit seinen Frauen: Zu Zeiten Marie Thérèses dominierte die Radierung, in der Zeit mit Françoise widmete er sich der Lithografie und zu Beginn der Ehe mit Jacqueline entdeckte er den Linolschnitt für sich.

Flyer Pablo Picasso

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