MAX ERNST

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MAX ERNST 

Traumlandschaften

Kunsthaus Apolda Avantgarde 13. Juni – 5. Sept. 2004

Ernst Barlach Haus Hamburg, Stiftung Hermann F. Reemtsma, 19. Sept. – 12. Dez. 2004

  

 

Das Kunsthaus Apolda Avantgarde und das Ernst Barlach Haus Hamburg präsentieren in einer gemeinsamen Ausstellung eine einmalige Übersicht über die Landschaftsmotive des berühmten Surrealisten Max Ernst (1891-1976).Schon als Dreijähriger begleitete Max Ernst seinen Vater Philipp, Taubstummenlehrer und Laienmaler, in den nahegelegenen Wald. Dunkelheit und Feuchte dieses rätselhaften Reiches lösten in ihm dabei Entzücken und Bedrückung zugleich aus. Von da an beschäftigte ihn der Wald immer wieder und wurde zu einem vorrangigen Naturmotiv. Neben dem Wald prägen Strand, Vulkane, versteinerte Städte und kosmische Welten seine Bilder. Beginnend mit den frühen Frottagen, wendet sich Max Ernst immer wieder diesen Themen zu und entwickelt in ihrer bildnerischen Umsetzung eine ganz neue, eigene Landschaftsmalerei. Er verschränkt darin Naturtreue mit halluzinatorischer Assoziation und schafft mittels neuer technischer Verfahren eine Darstellung »jenseits von Malerei«. Max Ernst setzte damit in radikaler Weise den Automatismus der Surrealisten um, die das Unbewußte und den Traum als schöpferische Größe entdeckten. Unter dem Titel „Max Ernst – Traumlandschaften“ werden in der einzigartigen Zusammenstellung über neunzig Werke aus öffentlichen und privaten Sammlungen gezeigt: Gemälde, Zeichnungen, Graphiken und Plastiken. Als Kommentar und Ergänzung werden außerdem die Bilder des Fotografen Helmut Hahn ausgestellt, die 1957 bei Max Ernst in Südfrankreich entstanden. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen, Herrn Dieter Althaus, und des Ersten Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg, Herrn Ole von Beust. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog mit Beiträgen, die das Thema wissenschaftlich erschließen.

Flyer Max Ernst

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